In Mionica fand eine Tagung zur Entwicklung von Biodistrikten in Serbien statt, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Biodistrikt Kolubara – dem ersten seiner Art in unserem Land, der bereits funktioniert und internationale Anerkennung gefunden hat.
Ein Biodistrikt ist nicht nur ein Gebiet, sondern ein Symbol einer gemeinsamen Vision und Lebensweise, die Menschen, Natur und Tradition verbindet. Mit der Gründung des Biodistrikts Kolubara hat Serbien einen Pionierschritt in der Region getan, während Mionica als Gemeinde anerkannt wurde, die zu einem Beispiel für nachhaltige Entwicklung und biologische Landwirtschaft werden kann.
Staatssekretärin im Ministerium für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasserwirtschaft, Jelena Blagojević, betonte, dass der Staat die Bedeutung der Bioproduktion erkannt habe und dass gerade dieses Modell das Fundament für die Zukunft ländlicher Gebiete darstelle:
– „Ich möchte mich besonders bei der Vereinigung Serbia Organica bedanken, die das Konzept der Biodistrikte in unserem Land erkannt und gefördert hat. Die Gründung des Biodistrikts Kolubara im Jahr 2024 ist einer der bedeutendsten Schritte Serbiens zur Integration nachhaltiger Praktiken in Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. Dies ist nicht nur eine lokale Initiative, sondern eine Vision, die Menschen, Natur und Tradition in einem einzigartigen Entwicklungsmodell verbindet.“
Der Bürgermeister von Mionica, Boban Janković, hob hervor, dass die Gemeinde die Bioproduktion und solche Initiativen stark unterstütze:
– „Unsere Region ist reich an schöner Natur, fruchtbarem Boden, touristischem Potenzial und – was am wichtigsten ist – guten Gastgebern. Ich bin überzeugt, dass das, was wir begonnen haben, einen positiven Einfluss auf die Entwicklung unserer Gemeinde haben und neue Chancen für die Bioproduktion schaffen wird. Die lokale Verwaltung wird solche Projekte stets unterstützen.“
Der italienische Botschafter in Serbien, Luca Gori, erklärte, dass die Partnerschaft zwischen Mionica und Ceraso ein weiterer Beweis für die enge Freundschaft zwischen Serbien und Italien sei:
– „Dies ist ein Schritt hin zu einer vertieften Zusammenarbeit unserer Länder im Bereich der Biolandwirtschaft und der nachhaltigen Entwicklung. Die Tatsache, dass Serbien dieses Modell anerkennt und entwickelt, zeigt, dass wir in dieselbe Richtung blicken – hin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und den kommenden Generationen.“
Der Bürgermeister von Ceraso, Aniello Crocamo, erinnerte daran, dass in ihrer Gemeinde in Cilento der erste Biodistrikt Europas entstanden sei:
– „Ein Biodistrikt ist nicht nur ein landwirtschaftliches Modell, sondern eine Lebensweise. Er verbindet Menschen und Land, bewahrt Tradition und schafft eine gesündere Zukunft. Die Tatsache, dass wir uns heute mit Serbien und Mionica zusammenschließen, zeigt, dass unser gemeinsamer Weg von tiefer Bedeutung ist.“
Besondere Unterstützung äußerte auch Salvatore Basile, Präsident des Internationalen Netzwerks der Ökoregionen (IN.N.E.R.):
– „Serbien gehört zu den ersten Ländern in der Region, die das Konzept der Biodistrikte übernommen haben. Ich bin überzeugt, dass die Erfahrungen aus Italien eine wertvolle Unterstützung für Ihre weitere Entwicklung darstellen werden und dass neue Biodistrikte in Serbien ein weiterer Beweis dafür sind, dass dieses Modell die Kraft hat, ganze Gemeinschaften zu verändern.“
Die Tagung in Mionica bestätigte, dass Serbien das Potenzial hat, sich in die Reihe der Länder einzureihen, die ihre Entwicklung auf nachhaltige Praktiken stützen. Die Partnerschaft mit Cilento ist ein Symbol dieses Weges – eines Weges der Zusammenarbeit, des gemeinsamen Lernens und der gegenseitigen Unterstützung.









